Wärmedämmung

Das Ausmaß der Wärmedämmung wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (U) oder auch U-Wert [W/m²K] beschrieben. Dieser gibt die Leistung (also die Energiemenge pro Zeiteinheit) an, die durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1°C unterscheiden.

Die Dämmung der Wand wird über den U-Wert [W/m²K] beschrieben. Von folgenden U-Werten kann im Durchschnitt bei verschiedenen Gebäudetypen ausgegangen werden:

  • Altbestand: 1,2 W/m²K;
  • Aktuelle Bauordnung: 0,35 W/m²K;
  • Passivhaus: ca. 0,1 bis 0,15 W/m²K.

Dies bedeutet, dass es im Altbestand Verluste durch die Wand von bis zu 85 kWh/m² und Jahr gibt, in Neubauten sind es hingegen nur 25 kWh/m² und Jahr. Dieser erhebliche Unterschied kann durch effiziente Wärmedämmungsmaßnahmen verringert werden. Somit kann einerseits eine signifikante Menge an Heizenergie eingespart werden. Andererseits geht eine Wärmedämmung auch mit einer Komfortsteigerung einher, da sich beispielsweise die Kältestrahlung der Wand ändert. Abbildung 1 zeigt wie sich der U-Wert in Abhängigkeit von zusätzlicher Dämmung verringert.

Abbildung 1: U-Wert in Abhängigkeit der Dämmstärke

Quelle: Eigene Darstellung (e7)