Elektrischer Warmwasserboiler

Elektrische Boiler zur Warmwasseraufbereitung sind sehr energieintensive Geräte. Gleichzeitig besteht zumeist durch Verhaltensanpassung ein Potenzial zur Kostenreduktion.

In vielen Fällen ist es möglich, mit dem Drehrad die Boilertemperatur einzustellen. In den meisten Fällen ist die höchste Stufe (III oder IV) gewählt. Zu hohe Temperaturen verursachen hohe Energieverluste (Wärmeverluste), die gleichzeitig die Wohnung aufwärmen.

Es empfiehlt sich, die Temperatur so gering wie möglich zu halten und nur dann eine Anpassung nach oben durchzuführen, wenn bekannt ist, dass ein erhöhter Bedarf besteht (bspw. bei Besuch von Familienmitgliedern über Weihnachten). Aber vergessen Sie anschließend nicht, die Temperatur wieder zu reduzieren!

So kann durch die Reduktion der Speichertemperatur Energie gespart werden. Der Boiler sollte bei konstanter Nutzung auf etwa 50 bis 60°C eingestellt sein. Höhere Temperaturen bringen lediglich Energieverluste (Wärmeverluste) mit sich. Niedrigere Betriebstemperaturen sollten aus hygienischen Gründen vermieden werden.

Durch eine zeitliche Steuerung der verfügbaren Wärme können ebenso energieeinsparende Effekte erzielt werden. So kann etwa nachts oder bei Abwesenheit tagsüber die Temperatur im Boiler abgesenkt werden. Bei längerer Abwesenheit sollte der Boiler überhaupt abgeschaltet werden. Wird eine zeitliche Steuerung eingebaut, dann ist darauf zu achten, dass das Steuergerät der Leistung des Warmwasserboilers entspricht.