Luftfeuchtigkeit

Mit einem Hygrometer wird die Feuchtigkeit in der Luft gemessen. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchte (g/m³) kann sich in der Luft befinden. Die relative Luftfeuchtigkeit wird in % angegeben und beschreibt den Anteil des Wasserdampfs in der Umgebungsluft. Ein Wert zwischen 45% und 55% sollte das Ziel sein, weil dieser das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus optimal gewährleistet. Durch Zimmerpflanzen kann die Raumfeuchte etwas reguliert werden.

Ist jedoch zu viel Feuchte in der Luft und die Luft kühlt ab, dann bildet sich an einzelnen kühlen Stellen Kondensat. Kondensat verursacht früher oder später Schimmel. Um Schimmel zu vermeiden, ist entweder die Raumtemperatur zu erhöhen und/oder zu lüften, um die feuchte Luft gegen trockenere (aber kalte) Luft zu tauschen.

Es ist oftmals die Vorstellung vorhanden, dass für Kleinstkinder die Raumluftfeuchtigkeit zu erhöhen ist. Dazu wird Wasser auf dem Herd zum Kochen gebracht. Dies ist allerdings nicht erforderlich, vielmehr schadet die Erhöhung der Raumluftfeuchtigkeit durch die damit verbundene Förderung der Schimmelbildung insbesondere dem Kind. Ein zu hoher Wassergehalt in der Luft forciert die Schimmelbildung in der Wohnung. Aus diesem Grund sollte auf diese Maßnahme verzichtet werden.