Beleuchtung

Beleuchtungskosten machen einen nicht unerheblichen Teil an den gesamten Stromkosten im Haushalt aus.

Immer noch sind Glühbirnen in privaten Haushalten weit verbreitet. Nach und nach werden diese durch Energiesparlampen und LED-Lampen ersetzt. Seit 2009 wird laut EU-Verordnung die herkömmliche Glühlampe stufenweise verboten. Bis Ende 2012 dürfen keine Glühlampen mehr in den Verkauf gebracht werden.

Während wir früher Lampen entsprechend der Wattzahl kauften, sind die jetzigen Kriterien Lumenzahl und Lichttemperatur. Zweitere liegt in unseren Breiten bei ca. 2700°K. Wo früher eine 60 Watt Lampe verwendet wurde, wird heute eine Energiesparlampe mit etwa 600 Lumen verwendet. Grobe Faustregel: Faktor 10.

Das Problem bei der herkömmlichen Glühbirne liegt darin, dass rund 95% der elektrischen Energie in Wärmeenergie umgewandelt wird und lediglich 5% in Form von Licht abgegeben wird. Die Glühbirne ist vermeintlich praktisch, da sie sofort hell wird und im Einkauf kostengünstig zu erwerben ist. Allerdings verursacht eine 100 Watt Lampe Stromkosten in der Höhe von 16 EUR pro Jahr und hat eine Lebenszeit von rund 1000 Stunden. Eine Energiesparlampe mit 20 Watt benötigt  bei einer Brenndauer von 1000 Stunden Strom in der Höhe von lediglich 3,20 EUR pro Jahr.

Die Lebenszeit einer Energiesparlampe wird mit über 10.000 Stunden angegeben. Nach den genannten 10.000 Stunden funktioniert nur mehr jede zweite Energiesparlampe.

Personen in armutsbetroffenen Privathaushalten können sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden. Helligkeit kann dazu beitragen, das Wohlbefinden zu verbessern. In so einem Fall ist der Einsatz von Energiesparlampe zielführend, um mehr Helligkeit in die Wohnung zu bringen. Dabei wird eine bestehende Glühbirne durch eine Energiesparlampe mit halber Leistung (Watt) ersetzt. Der Stromverbrauch dieser Leuchte reduziert sich dann um 50% und die Helligkeit in der Wohnung wird stark verbessert.