Energiesparhelfer

Es gibt eine Vielzahl von sogenannten „Energiesparhelfern“, welche dazu beitragen, die Energie- und Wasserkosten zu reduzieren. Durch die Installation und Anwendung von diesen Energiesparhelfern wird der Verbrauch reduziert und in den meisten Fällen gleichzeitig die Wohnqualität erhöht. Die Energiesparhelfer regen die Betroffenen zum aktiven Handeln an. Eine Änderung ist sofort sichtbar


Bitte schauen Sie sich auch die Tipps rund um das Thema Wasser an.

In vielen Energiesparprogrammen für armutsbetroffene Privathaushalte werden solche Energiesparhelfer verteilt. Der Wert von diesen Helfern beläuft sich oftmals auf bis zu 50 EUR. Diese werden meistens im Rahmen von Beratungsgesprächen an die Haushalte überreicht, gemeinsam installiert und besprochen.

Ist es darüber hinaus möglich, eine größere Investition durchzuführen, so ist der Ersatz von alter Weißware, wie etwa Kühl- und Gefrierschrank oder Waschmaschine, ein wichtiger Schritt, um den Energieverbrauch und Stromkosten zu reduzieren.

Folgende Gegenstände werden gerne als Energiesparhelfer verteilt:

  • Energiesparlampen
  • Wasserkocher
  • Schaltbare Steckdosenleiste
  • TV-Standby Abschalter
  • Zeitschaltuhren
  • Wassersparende Armaturen bzw. Durchflussbegrenzer
  • Fensterdichtungen
  • Türdichtungen
  • Kühlschrankthermometer
  • Thermo-/Hygrometer
  • Entlüftungsschlüssel Radiatoren
  • Heizkörperfolie
  • Durchflussbegrenzer

Es empfiehlt sich, beim Kauf von Energiesparhelfern auf qualitativ hochwertige Ware zurückzugreifen. Auf folgendes ist zu achten:

  • Energiesparlampen:
    • Lichttemperatur bei 2.700 Kelvin
    • Quecksilbergehalt ≤ 3 mg
  • Schaltbare Steckdosenleiste:
    • Durchmesser der einzelnen Kabelstränge ≥ 1,5 mm²
    • Länge des Kabels > 1,5 m
  • Thermo-, Hygrometer:
    • Digitale Geräte haben große Zahlen und sind somit gut für Menschen mit Sehschwierigkeiten geeignet; auch in Kombination mit Hygrometer erhältlich.
    • Dem Quecksilberthermometer sind digitale Geräte vorzuziehen.

Neben diesen Helfern spielen Tipps zur Änderung des NutzerInnenverhaltens eine entscheidende Rolle. Energiesparmaßnahmen müssen nicht zwingend zu realen Energieeinsparungen führen. Im Zusammenhang mit solchen Maßnahmen kann es auch zu Verhaltens- oder Nutzugsänderungen kommen, die die erreichten Einsparungen wettmachen (Rebound-Effekt), wobei im Extremfall sogar der Verbrauch ansteigen kann.